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12:12 lautete der Zwischenstand und wieder einmal bewegten sich beide Teams im Gleich- schritt auf das Satzende zu. Ausschlaggeben- der Faktor für die Tatsache, welche Mann- schaft sich im Spiel etwas leichter tat, waren zumeist die eigenen Aufschläge. Sobald es ein Team schaffte, die gegnerische Annahme mit gezielten und gefährlichen Angaben un- ter Druck zu setzen, taten sich der Block und die Feldabwehr sofort erheblich leichter. Der TV Hauzenberg behielt in dieser heißen Pha- se jedoch immer öfter die Oberhand und die Nerven. Man konnte sich zum 19:17 wieder etwas absetzen und baute diesen Vorsprung bis zum 24:21 auch noch aus. Türkheim kämpfte sich allerdings noch einmal zurück und schaffte sogar den Ausgleich zum 24:24. Nun begann die kurioseste Phase in dieser Partie. Bei Aufschlag von Türkheim ging die eigene Annahme etwas zu nahe ans Netz. Franz-Josef Hirz konnte den Ball nicht mehr ganz erreichen und der SVS hatte dadurch die große Chance, durch einen Block oder Angriff zum direkten Punkt zu kommen. Der Türkheimer Angreifer war jedoch etwas zu ungeduldig, griff am Netz über und spielte den Ball somit auf der Hauzenberger Seite, was regeltechnisch nicht erlaubt ist. Die Fol- ge war also ein glücklicher Punktgewinn für den TVH und somit der nächste Satzball beim Stand von 25:24. Mit dieser Schiedsrichter- entscheidung zeigte sich Türkheims Spielfüh- rer allerdings alles andere als einverstanden und schoss dabei deutlich über das Ziel hin- aus, als er sich zu heftig beim Unparteiischen beschwerte. Dieser reagierte darauf mit einer e d . t r o 4 p s © : o t o F schlagserie von Kapitän Markus Janda auf 7:1 davonziehen. Aber auch hier zeigte sich relativ schnell, dass Türkheim allzeit bereit war, das Heft des Handelns wieder an sich zu reißen. Weiterhin sahen die zahlreichen Zu- schauer in der Halle ein hochklassiges, span- nendes und vor allem intensives Match auf Augenhöhe. „Die Intensität über das gesam- te Spiel hinweg war enorm, es waren nahezu keine Pausen zum Verschnaufen vorhanden. Für beide Mannschaften war das sicherlich ein äußerst anstrengendes Match, sowohl körperlich als auch mental“, so TVH-Trainer Heinz Krenn im Anschluss an die Partie. In dieser anspruchsvollen Begegnung schaffte es nun jedoch vorerst wieder der Tabel- lendritte, eine kleine Serie zu starten und knabberte am Vorsprung der Hauzenberger.

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