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men, auch zahlreiche österreichische Läufer nutzten das Rennen als Vorbereitung für die weitere Saison. Die selektive Strecke führte von der Talstation des Jenner hoch zur Mit- telstation, es galt 575 Höhenmeter im steilen Gelände zu überwinden. Das Tauwetter der Vortage hatten den Schnee schwer und nass gemacht, das Ren- nen sollte bei nasskal- ten Bedingungen alles von den Läufern for- dern. Nach einem hek- tischen Start ging es entlang der Piste in den ersten Steilhang, bereits hier konnte sich Schober Olaf hervorragend einsortieren und ging das extrem hohe Tempo zu Beginn kon- sequent mit. In einer Zehnköpfigen Verfolger Gruppe hatte er die Jagd auf den gesamt führenden aufgenommen; auf den flacheren Passagen des Rennens in der 2. Rennhälfte konnte Schober seine Gleitfähigkeiten her- vorragend einsetzen. Er überholte Läufer um Läufer und näherte sich den 3 Ersten Athleten des Rennens. Knapp an Bronze vorbei In einem finalen Endspurt verpasste Schober nur um Sekunden die Bronzemedaille der Meisterschaften und musste mit dem un- dankbaren 4. Platz vorlieb nehmen. Die Al- tersklasse gewann Schober souverän. Scho- ber zeigte sich trotzdem zufrieden, mit der Spitzenzeit von 22 Minuten und 59 Sekunden ist er damit in die nationale Spitze vorgesto- ßen. Zahlreichen Nationalmannschaft Athle- ten gab er an diesem Tag das Nachsehen. Der Sieger war kein geringerer als der wohl beste Skibergsteiger der Welt im Vertical: Anton Palzer aus der Ramsau, der auch den ersten Weltcup in dieser Saison in Andorra gewon- nen hat. Hinter Scho- ber Olaf hatte Kufner Konrad an diesem Tag schwer zu kämpfen; in den flachen Gleitpas- sagen verlor der Ru- dertinger viel Zeit. Auch war es schwer an diesem Tag in dem hektischen engen Rennen seinenRhythmus zu finden. Als 20. des Gesamteinlauf mit 27 Minuten konnte Kufner dann aber das Ren- nen doch versöhnlich beenden; für die beiden Bayerwäldler war es dann auf der Siegereh- rung noch ein erfolgreicher Tag, der zu Ende ging. Für beide Leistungssportler war es eine tolle Bestätigung, dass mit den begrenzten Möglichkeiten im Bayerischen Wald doch nationale Topergebnisse im Skibergsteigen möglich sind; auch wenn man keinen Glet- scher vor der Haustüre hat. Beide Läufer sind auch Familienväter und müssen Beruf, Leis- tungssport und Familie unter einen Hut brin- gen. Für Schober Olaf war es eine wertvolle Be- stätigung seiner Topform, weil er in wenigen Wochen die Saison im Skibergsteigen bei der »Sella Ronda« dann mit einem weiteren Er- folg krönen möchte.

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